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Tälerbus-Impressionen


29 Jahre Sanft mobil im Herzen Österreichs

Die Abstimmung der Busfahrpläne begann im Sommer 1989 im Salzburger Lungau unter dem Namen „Tälerbus“. Tälerbusse im engeren Sinn sind Kleinbusse in Talschlüssen und Sammeltaxis zu Berghütten. Der Begriff Tälerbus im weiteren Sinn meint die Fahrplanabstimmung der Busse und Bahnen im Gebiet zwischen Ennstal im Norden, Millstätter See im Süden, Großarltal und Maltatal im Westen und Obdacher Sattel im Osten. In den autofreien Talschlüssen und den dortigen Gastronomiebetrieben wurden gute Erfahrungen mit der Autofreiheit und dem einhergehenden florierenden Tälerbusbetrieb gemacht, in anderen Tälern konnte man sich dazu noch nicht entschließen. In 29 Sommersaisonen wurden 455.109 Fahrgäste auf den 22 von der Projektleitung (mit)organisierten Tälerbusstrecken befördert (davon 303.233 im Riedingtal) – sanft mobil und ohne Personenunfälle. Rund 30 weitere Bus- und Tälerbusstrecken werden von anderen Institutionen organisiert und in diesem Heft mitbeworben, um Übergangswanderungen zu ermöglichen und das Gebiet abzurunden. Erholung ohne eigenes Auto – Bahnen, Busse, Tälerbusse und Seilbahnen ermöglichen in fünf Regionen (Salzburger Lungau, Murau, Nockberge, Niedere Tauern, Arltäler und Maltatal in den Hohen Tauern) Ausflüge der besonderen Art. Die Anreise zum Ziel und die Heimreise können mit Bahn und Bus erfolgen. Der Öffentliche Verkehr garantiert Verbindungen zu vielen Ausflugszielen und Wandermöglichkeiten, selbst Alpenüberquerungen mit Rückfahrten am selben Tag sind möglich. Im Dreiländereck Salzburg – Steiermark – Kärnten sind Bahn, Bus, Seilbahn und Hüttentaxis sehr gut koordiniert.


Autofreie Wanderzonen

Der Tälerbus führt Sie in elf autofreie Wanderzonen: zur Sticklerhütte (Murtal), zur Königalm (Riedingtal), ins hinterste Weißpriachtal, zu den Hinteralmen (Lessachtal), zur Moarhütte (Prebertal), zum Rantensee (Rantental), zu zwei Kleinarler Almen, zur Ursprungalm (Preuneggtal), mit der Pferdekutsche ins Gontal, mit der Tschu-Tschu-Bahn ins Pöllatal und zur Bad Kleinkirchheimer Unterwirt-Hüttn. Sie gelangen in den Biosphärenpark Nockberge und in die Naturparke Sölktäler, Zirbitzkogel-Grebenzen und Riedingtal, in den Nationalpark Hohe Tauern und in die Landschaftsschutzgebiete in den Niederen Tauern.


Allgemeines über Tälerbusse

Es kommen vorwiegend Kleinbusse zum Einsatz. Auf Anschlüsse zu anderen Bussen, Bahnen und Seilbahnen wird weitgehend Rücksicht genommen. Bei vielen Tälerbussen ist das Zusteigen auch auf freier Strecke möglich. Wir bitten Sie - auch an Haltestellen - Ihren Zusteigewunsch durch deutliche Handzeichen kenntlich zu machen. Sagen Sie dem Fahrer auch, wohin Sie fahren wollen. Er kann Sie dann bezüglich Umsteigen etc. besser beraten. Der Tälerbus befährt auch nicht öffentliche Wege in einer Urlandschaft. Wir bitten Sie um Verständnis, dass außerplanmäßige Vorkommnisse nicht auszuschließen sind, eine Garantie für die Einhaltung der Fahrpläne und das Erreichen von Anschlüssen kann nicht übernommen werden. Kostenersatz wird ausgeschlossen. Fahrräder können mit Kleinbussen nicht befördert werden, ausgenommen zur Sticklerhütte.